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Pressestimmen


An den inneren Ufern Indiens

"Diese Reise hätte man auch gerne unternommen, am liebsten mit dem Autor selbst, denn so interessant Indien allein schon sein kann - um wie viel informativer, lustiger und aufregender ist es mit jemandem, der schon so viel von der Welt gesehen und sowohl mit dem Herzen wie mit dem Verstand so viel von ihr begriffen hat, ohne dabei das Staunen verlernt zu haben.... Trojanow (erzählt) in passend wundersamer Weise."
Renée Zucker, taz, 26.08.03



Der entfesselte Globus

"Der entfesselte Globus" ist eine Reise in die Welt, aber auch in Trojanows Welt und zugleich ein Dokument, das die Reifung eines außergewöhnlichen Schriftstellers nachzeichnet..."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.2008

"Wer reist, hat etwas zu erzählen, und dieser elementaren Wahrheit ist Trojanow auf sehr unmittelbare Weise verpflichtet. Locker federt die Sprache seiner Reportagen, in denen sich kein Stilist offenbaren will, sondern einer, der sich einfangen lässt von den Farben und Gerüchen, den Geräuschen der Welt, ihrem Zorn und ihrer Liebe." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 30.03.08
"Trojanow ist ein kluger Beobachter kultureller und sozialer Entwicklungen, in Indien, in Afrika, in Bulgarien, und er ist Erzähler genug, um aus erlebten Details und Szenen Zusammenhänge zu knüpfen, die sprechender sind als die begriffliche Annäherung." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 05./06.04.08



Der Weltensammler

"Ilija Trojanows Roman über den britischen Spion, Diplomaten und Entdeckungsreisenden Richard Francis Burton ist eine ebenso spannende wie tiefgründige Annäherung an eine der schillerndsten Gestalten des neunzehnten Jahrhunderts. Mit orientalisch-sinnlicher Fabulierlust und großer Anschaulichkeit erzählt der Roman vom Reiz und vom Abenteuer des Fremden und spiegelt so in einer faszinierenden historischen Gestalt die drängenden Fragen unserer Gegenwart."
Begründung der Jury zum Preis der Leipziger Buchmesse 2006

"Ein wunderbares und wundersames Buch, das tief im 19. Jahrhundert spielt und doch so gegenwartsnah ist, wie man sich das nur wünschen kann." Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.03.06

"Dem Dialog über Fremdheit und Ferne hat Ilija Trojanow in seinem großartigen, Epochen und Kulturen umspannenden Roman eine authentische, moderne und polyfone Stimme gegeben."
Tobias Gohlis, Die Zeit, 16.03.06

"Man wandert durch dies vielgestaltige Werk, angelockt, verwirrt, fasziniert von Erzählungen, Protokollen, Dialogen... Das ist die absolute Qualität dieses Romans: die Sinnlichkeit, mit dem Trojanow das Beschwerliche, Verzehrende, Erdrückende, Erotische des Reisens erfasst."
Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel, 15.03.06

"Ein historischer Roman, der so spannend und intelligent, so farbenprächtig und reflexiv zugleich ist, dass er seinesgleichen sucht."
Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung, 18./19.03.06

"Ein Fest für die Sinne, ein Abenteuerroman, eine Sehnsuchtsreise ins 19. Jahrhundert ... und nicht zuletzt eine kluge, sensible, betörende, ja hinreissende Darstellung des ebenso beglückenden wie manchmal bestürzenden Zusammenpralls der Kulturen."
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 25./26.03.06

"Eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre." Hans-Peter Kunisch, Literaturen, 05/06
"Eine Abenteuergeschichte, eine Entdeckungsreise ins innerste Selbst und eine kluge Parabel vom Zusammenprall der Kulturen."
Brigitte, 07.06.06

Der Roman wurde zum Kultbuch und Bestseller: 400.000 Exemplare der deutschen Ausgabe sind verkauft, Übersetzungen gibt es bisher in 20 Sprachen.

Kurier, 17.06.2008

Die deutsche Literatur ist zu dünnblütig? Es fehlen ihr farbige Figuren? Ach was. Wofür haben wir Autoren mit Migrationshintergrund? Damit sie von Ländern jenseits unserer Fußgängerzonen und von anderen Bräuchen als unserer Kehrwoche künden. Trojanow ist genau der Richtige für den Job: Geboren in Sofia, nach Deutschland geflüchtet, in Kenia aufgewachsen, hat er einen etwas weiteren Horizont als der durchschnittliche Absolvent unserer Literaturinstitute. Dieser Weltenbummler hat seine ganze Rastlosigkeit in das pralle Porträt des englischen Abenteurers Richard Burton gepackt. Hoffentlich widersteht der Weltensammler Trojanow allen Integrationsbeauftragten und schreibt weiterhin deutsche Prosa wie aus einer anderen Welt.

stern, 23.08.2007

& ein historischer Roman, der so spannend und intelligent, so farbenprächtig und reflexiv zugleich ist, dass er seinesgleichen sucht.

Karl-Markus Gauss, Süddeutschen Zeitung

Eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre.

Hans-Peter Kunisch, Literaturen

Iljia Trojanows Roman ist daher manches: ein Fest für die Sinne zuallererst, ein Abenteuerroman sodann, eine Sehnsuchtsreise ins 19. Jahrhundert und also in eine Zeit, als das Fremde vielleicht für den Bruchteil eines historischen Augenblicks für einige wenige alles Bedrohliche abzustreifen vermocht hatte, und es ist  nicht zuletzt, aber vor allem  eine kluge, sensible, betörende, ja hinreißende Darstellung des ebenso beglückenden wie manchmal bestürzenden Zusammenpralls der Kulturen.

Roman Bucheli, Neuen Zürcher Zeitung

Er hat Burton mit allen Sinnen erforscht wie einen fremden, schönen Kontinent, und ihm sein Geheimnis doch belassen. Bei aller Identifikation des Weltenbummlers  so unser gängiges, harmloses Wort für den Neologismus des Titels  aber bleibt die Figur Burtons ein Rätsel, eine Welt für sich, deren Karte immer wieder umschrieben werden muß.

Richard Kämmerlings, Frankf­urter­­ Allgem­­einen­­ Zeitun­­g

Durch das Raffinement dieses perspektivistischen Erzählens gelingt es Trojanow, sowohl ein schillerndes Bild Indiens, Arabiens und Ostafrikas zu geben, gesehen mit den Augen des getriebenen Europäers, als auch den Charakter, das Streben dieses exzentrischen Engländers aus der Perspektive von Indern, Arabern, Afrikanern zu deuten.

Karl-Markus Gauß, Süddeutschen Zeitung

Denn bei aller Abenteuerlichkeit und Weltensammlerei geht es im Kern um jenen unendlichen und gerade heute höchst aktuellen Dialog über Fremdheit und Fremde. Dem hat Ilija Trojanow in seinem großartigen, Epochen und Kulturen umspannenden Roman eine authentische, moderne und polyfone Stimme gegeben.

Tobias Gohlis, Die Zeit

Und trotz dieser, wie man meinen könnte, denkbar anschaulichen Kulisse stehen im Mittelpunkt des :Weltensammlers9 eben nicht Lust und Leid eines großen Reisenden, sondern wird an dessen Beispiel ein ungleich abstrakteres, sozusagen ein Meta-Thema durchgeführt: die Frage nach dem Fremdsein und den Möglichkeiten der Annäherung an eine zunächst fremde Welt, zumal in imperialistischen Zeiten.

Hilal Sezgin, Frankfurter Rundschau

Ein Abenteuerbuch, das einen mitnimmt und seine Faszination für den Mann großzügig mit dem Leser teilt. Was es so besonders macht, das ist allerdings nicht bloß sein Held, es ist vor allem Trojanows raffinierte Porträttechnik. Er schlüpft nicht einfach in Burtons Haut. Er inszeniert drei Teile des Romans & als einen unmittelbaren Dialog zweier Perspektiven.

Peter Körte, Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Ausgehend von der Biographie des englischen Weltenbummlers Richard Burton lädt Ilija Trojanow in seinem Roman :Der Weltensammler9 zu einer Reise durch Indien, Arabien und Afrika ein. Der im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienene Roman begeistert durch seine detailgenauer Einblicke in die Welt des Orients.

Tele Regional Passau 1, 16.07.2008

Ilija Trojanows farbiger Abenteuerroman nähert sich in drei Teilen seinem widersprüchlichen Helden, dessen hochfliegende Karrierepläne sich nicht mit der Obsession, das Fremde zu enträtseln, vereinbaren lassen. Auch Trojanow, 1965 in Sofia geboren, hat bisher ein rastloses Leben geführt, das ihn von Bulgarien nach Deutschland, Kenia, Indien, Arabien bis nach Südafrika führte. 2003 unternahm der Autor selbst die Hadj, die Pilgerfahrt nach Mekka. Sein Roman :Der Weltensammler9 ist das richtige Buch für alle Fernwehsüchtigen, die weniger Action mit exotischer Kulisse schätzen, sondern das sinnliche Erfahren uns fremd erscheinender Kulturen.

WAZ, 09.07.2008

Eine Perle der Erzählkunst.

Kreiszeitung Syker Zeitung, 09.06.2008

Faszinierender, kaleidoskopischer Abenteuerroman, fernab der genreüblichen Historienkolportage.

Der Tagesspiegel, 17.04.2008

Ein handfester Abenteuerroman und eine Darstellung des Zusammenpralls der Kulturen.

Nordwest-Zeitung, 30.11.2007

Eine fesselnde Zeitreise für den Lesewinter.

Bauern-Zeitung, 16.11.2007

Fesselnd und opulent erzählt Trojanow aus dem Leben des britischen Entdeckers; er selbst bereiste drei Kontinente, in denen Burton lebte  und das spürt man auf jeder Seite durch die Authentizität und die Dichte dieses Romans.

alphafrauen.org, 12.11.2007

Betörend beschreibt der Autor aus unterschiedlicher Perspektive die Eindrücke in Indien, Arabien und Afrika. Trojanow reiht in seinem Reiseroman Anekdoten aneinander wie Perlen an einer Kette.

echo-online.de, 02.11.2007

Dass Selbsterkenntnis aus der Begegnung mit dem Fremden entsteht, dokumentiert der Preisträger der Leipziger Buchmesse 2006 trefflich und sprachgewandt in diesem Buch. Denn, so Trojanow, 'Veränderung schafft Identität'.

Westdeutsche Zeitung, 22.08.2007

Der Leser reist mit den Gedanken eines Reisenden.

Mannheimer Morgen, 18.08.2007

Er ist selbst ein echter Weltenbummler, der Schriftsteller Trojanow. Und sein Roman über den britischen Offizier Sir Richard Burton, den die Sehnsucht durch ferne Länder triebt, macht auch viele Leser süchtig nach der Ferne.

Augsburger Allgemeine, 04.08.2007

Ilija Trojanow hat einen farbigen Abenteuerroman geschrieben, der durch genaue Sachkenntnis begeistert. Er ist Burton durch drei Kontinente hinterher gereist, um der Faszination, die Hinduismus, Islam und afrikanische Naturreligionen auf ihn ausübten, aufzuspüren.

Christlicher Digest, Februar 2008

Der Autor Ilija Trojanow, selbst ein großer Weltenbummler, erzählt die Biografie dieses einzigartigen Mannes, wobei er Fakten und Fiktion vermischt. Herausgekommen ist ein Abenteuerroman, der durch fremde faszinierende Welten führt.

bus, Berlins universelles Studentenmagazin, Dezember 2007

:Der Weltensammler9 zieht seine Leser in den Sog von Richard Francis Burton, den unstillbare Lust am Untergang in immer neue Welten trieb.

Claus Kleber (ZDF), Geo, Oktober 2007

Ein spannender Roman, der den Leser auf eine aufregende Entdeckungsreise schickt.

reflect, Szenenmagazin, Herbst 2007

Ein spannender Roman über den englischen Abenteurer Richard Burton. Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in fremde Religionen und reist zum Schrecken der Behörden anonym in den Kolonien herum. Trojanows farbiger Abenteuerroman über diesen Exzentriker zeigt, warum der Westen bis heute nichts von den Geheimnissen der anderen Welt begriffen hat.

Frizz, 08/2007

Eine orientalische Verknüpfung von Zeichen und Zeit.

Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel

Man kann Trojanows Buch auch einfach als eine übersprudelnde üppige, kluge, hoch ambitionierte und fein geschriebene Geschichte über einen maßlosen Mann und seine gierigen Welteinverleibungssehnsüchte lesen.

Julia Kospach, Falter



Die fingierte Revolution

Ilija Trojanow zeigt in :Die fingierte Revolution9 auf, wie Korruption und Elend das Land in den Ruin führen.

Eurocity, August-September 2008



Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

Quicklebendiger Stoff. Hier vor allem zeigt sich, was Ilija Trojanow in erster Linie kann: erzählen, was keiner vor ihm erzählte, was keiner vor ihm so erzählte.

Rainer Moritz, NZZ

Trojanow überrascht, wo er nur kann.

Der Spiegel

Trojanow ist ein mitreißender Erzähler.

Ernst Grabovszki, Wiener Zeitung



Nomade auf vier Kontinenten

Dieses Buch ist das Ergänzungsstück zu Trojanows Roman-Bestseller :Der Weltensammler9  ein zweistimmiger Reiseroman, der eine fragmentarische Biografie des viktorianischen Weltreisenden, Abenteurers und Gelehrten Richard Burton mit autobiografischen Einsprengseln aus Trojanows Leben verschneidet, der 150 Jahre später Burtons Spuren nachreiste, in Parallelreisen auf vier Kontinenten. Ein Buch sui generis ist dabei entstanden: eine Art Burton-Reader, mit Kostproben aus dem riesigen Werk des Briten und eine Hommage Trojanows an sein Idol.

Literaturen, November 2008